Ach wie gut dass niemand weiß...

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Ach wie gut dass niemand weiß…
, daß ich “taxonomisch” heiß…

Wer zum Teufel läßt sich Formulierungen wie “taxonomisch” in den Folien einfallen???

Lieber Herr Stamminger bitte formulieren Sie doch so, daß Sie auch 99,9 % der Leute versteht. Omg, wer spricht heute so? :finger: Muß man jetzt ständig Google anschmeissen und sich mit so einen didaktischen Müll auch noch rumplagen??? grml

:motz: :#: :wand: :vogel: :motz: :motz: :#: :vogel: :wand: :motz:

PS: Sry, bin gerad auf Umdrehungen jenseits der zulässigen Werte…

[quote]Die Taxonomie ist die Einteilung von Dingen, insbesondere Organismen, in Taxa (Sing.: Taxon) (Gruppen). In der Biologie erfolgt diese Einteilung traditionell in einen bestimmten Rang, wie Art, Gattung oder Familie. In der Linguistik beschäftigt sich die Taxonomie mit der Segmentierung und Klassifikation sprachlicher Einheiten, um mit diesen ein Sprachsystem zu beschreiben. Auch andere Fachbereiche verwenden den Begriff der Taxonomie allgemein für eine Klassifikation.

(…)

Taxonomie in der IT

In Bezug auf Dokumente bzw. Inhalte wird der Begriff Taxonomie für ein Klassifikationssystem, eine Systematik oder den Vorgang des Klassifizierens verwendet. Klassifizierungen können beispielsweise durch die Erfassung von Metadaten und/oder die Verwendung einer Ablagestruktur vorgenommen werden.

(…)

Kritik

(…)

Auch der Philosoph Michel Foucault kritisiert in Die Ordnung der Dinge (1974) die Fragwürdigkeit jeglicher Kategoriensysteme, da sie einer Raum-Zeit-Gebundenheit unterliegen (Archäologie des Wissens).
[/quote]

zu bezweifelnde Aussagekraft…
Vielleicht wurde “taxonomisch” verwendet, weil es sonst nie verwendet wird?
Mann kann ja behaupten, wenn “taxonomisch” sooo selten in der deutschen Sprache verwendet wird muss der Informationsgehalt riesig sein… :smiley:


rofl :x … dass will mir ja auch noch nicht so 100% in den Kopf, dass ein selteneres Zeichen einen höheren Informationsgehalt haben soll. Wenn ich ein wenig abstrakt denke, okey klar: häufig benutzte Wörter sind meistens ned so gehaltvoll, aber ob man daraus den Umkehrschluss so einfach ziehen kann … naja ^^ wenn die Profs das meinen wirds wohl auch stimmen :listen:


Es ist sicher nicht Ziel wissenschaftlicher Terminologie, dass 99.9 % sie auf Anhieb verstehen, sondern mehr, dass man klar definierte Fachbegriffe hat, mit deren Hilfe man Wissen vermitteln kann. Dass man im Internet (oder andere Quelle) nachschaut, was das eigentlich bedeutet, was man grad liest ist uebrigens gaengige Praxis, wenn man sich in neue Themengebiete vorwagt.
Wer nur hoeren will, was er eh schon weis und vielleicht noch ein paar Programmiertricks und praktische Erfahrungen sammeln will sollte liebe ne Ausbildung zum Fachinformatiker machen oder vielleicht ein FH Studiengang besuchen.
Hast du das eigentlich so dem Herrn Stamminger auch gemailt? Ich hoffe euch ist klar, dass hier durchaus auch mal Uebungsleiter und Professoren reinschauen, teilweise sogar sehr regelmaessig und bei inhaltlichen Diskussionen korrigieren und antworten. Konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschlaege sind ueberigens meistens sehr willkommen, Verunglimpfungen dagegen helfem keinem weiter.
Wenn dir eine Vorlesung nicht passt - musst nicht hingehen. Zugegeben, man muss ne Pruefung machen und haeufig kann man nicht aus Buechern alles nachlesen, aber das Prinzip bleibt immer, dass ihr das freiwillig macht und wenn du nur Blabla lesen willst, dann kauf dir die Bild.

PS: Ich koennt so spontan mit ‘taxonomisch’ auch nix anfangen :smiley:


Sag mir mal, wo ich den Prof. Stamminger VERUNGLIMPFT haben soll. Denn das war ganz sicher nicht meine Intention. Ich hab mich schlicht und einfach darüber aufgeregt, daß meiner Meinung das auch auf einfachere Art und Weise zum Ausdruck gebracht werden kann (und gleichzeitig präzise), statt mit Ausdrücken, die nicht im Sprachgebrauch von Leuten sind, die sich nicht schon 10 Jahre mit der Thematik beschäftigen. Zu Deiner Info: Das Ziel ist, daß wir das auch verstehen, was er da sagt bzw. im Skript schreibt und nicht das er eine wissenschaftliche Abhandlung schreibt, die wasserdicht ist und somit wissenschaftlicher Terminologie bedarf, die Einsteiger nunmal nicht auf Anhieb verstehen.

Das hier mal reingeschaut wird, ist mir ganz sicher klar. Und wenn das jemand macht, verweise ich gerne an dieser Stelle auf Prof. Pflaum, der sich in TheoInf einer korrekten, aber auch normal verständlichen Sprache bemüht. Deswegen habe ich damit keinerlei Probleme, da aus meiner Sicht schlicht die Formulierung etwas unglücklich gewählt wurde.

Und der Verweis auf Ausbildung zum Fachinformatiker und FH, halte ich in dem Zusammenhang von Dir absolut für daneben gegriffen. So weit, daß es weiter schon nicht mehr geht. Für mich disqualifiziert sich daher Deine absolut unsachliche Bemerkung von selbst. Du solltest besser mal über die verschiedenen Ziele von Forschung und Lehre nachdenken und den ebenso daraus erwachsenden unterschiedlichen Ansätzen der Vorgehensweise in Bezug auf die Ziele, statt hier großspurig rumzutönen, daß man lieber auf die FH gehört o. ´ne Ausbildung zum Fachinfo machen sollte, wenn man mit der Formulierung bißchen aneckt. Spar Dir das bitte für Leute auf, die Du damit beeindrucken kannst auf.

ROFL (gibt´s ja nich) :motz: :finger: :wand: :vogel: :motz:


[quote=frahi:1131409423]
…Wer nur hoeren will, was er eh schon weis und vielleicht noch ein paar Programmiertricks und praktische Erfahrungen sammeln will sollte liebe ne Ausbildung zum Fachinformatiker machen oder vielleicht ein FH Studiengang besuchen.
…[/quote]

soviel zu den liveberichten der hier anwesenden fh-studenten…

ich will ja nicht blöd werden, aber man sollte bissl wissen, wovon man spricht.

gruß


Nein, du musst dir das so vorstellen. (Dieses Beispiel ist von Sebastian Nehls)
Wenn du jeden Tag gesagt bekommst, du hast eine tolle Hose - dann ist das ja ein häufiges Ereignis.
Am Freitag wirst du fast wissen, dass der Typ wieder sagt: „Du hast ne tolle Hose“ - und damit birgt diese Nachricht für dich nichts Interessantes mehr.
Sagt er aber nun „Dein Hemd ist hässlich“ - dann ist das wieder etwas Neues und Interessantes.

Bei Sachen die also selten Vorkommen ist der AHA-Effekt (der Überraschung) größer und damit ist der Informationsgehalt größer!


jaja so hab ich das schon verstanden … passt aber irgendwie nur bei bestimmten sachen deren häufigkeit größer ist. egal :stuck_out_tongue:
wollt mich nur weng unbegründet aufregen :slight_smile: