Einstiegsgehalt für Informatiker


Nicht ganz - es sind 40,1 Stunden, also genau 40 Stunden und 6 Minuten. :cool:
Zum Vergleich: In Niedersachsen beträgt die Arbeitszeit im öffentlichen Dienst 39,8 Stunden pro Woche.

Allerdings arbeitet der typische Doktorand üblicherweise effektiv sowieso 50 Stunden und mehr.

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Vielen Dank erstmal für die ausführliche Übersicht.
Bei Unternehmen mit Tarifvertrag ist beim Einstieg die Gehaltsfrage wohl relativ schnell geklärt.

Ich finde es nur schade, dass man (bzw. zumindest ich) nirgendwo echte Einstiegsgehälter und deren Verhandlung a la reddit cs careerquestions für hier findet.
Glassdoor ist manchmal auch ein Anfang, ohne Zusatzinfos wie Berufserfahrung bringen einen die Gehälter aber auch nicht wirklich weiter.
Bei ähnlichen Threads in anderen Foren mit vorgeschlagenen Zahlen gehen die Meinungen über realitätsnahe und abgehobene Gehälter auch nicht selten stark auseinander.


Kommt halt sehr stark auf die Region und die Größe des Arbeitgebers sowie die Branche an. Steigst du bei einem Konzern ein der übertariflich zahlt? Hast du Zielvereinbarungen? Wieviel relevante Erfahrung hast du? Was hast du an Kosten, die du betrachten musst? Bin mir nicht sicher ob du im Mittelstand Firmen findest die an die von Ralf genannten Zahlen rankommen (viele werden erstmal ca bei 4k/Monat einsteigen).


Ohne besondere Kenntnisse und/oder Vitamin B wirds erstmal nix mit Direkteinstieg beim IGM-Konzern, denn das ist der Ausnahmefall. 0815 Absolventen gibts wie Sand am Meer und das heißt üblicherweise: 2-5 Jahre beim Sklavenhändler Dienstleister wie Ferchau, Bertrandt, Brunel, Heitec, Method Park, ISO GmbH, sepp.med, infoteam, … für nen Großen schrubben, sich beweisen und dann übernehmen lassen (stehst halt in Konkurrenz zu allen anderen die auch ins Arbeitnehmer-Disneyland diffundieren wollen). Alternative ist dann ein KMU was mit 40h-Woche + abgegoltenen Überstunden, Luschigehalt und weniger als 30 Tagen Urlaub aufwartet, aber immerhin kostenloses Wasser, Obst und flache Hierachien bietet. Verkauft sich die Klitsche als Start-Up, steht vielleicht sogar noch ein Kickertisch bereit.
Grober Daumennagel für unsere Region (N/FÜ/ER/FO) kannste 45k-52k /Jahr bei 40h-Woche anpeilen bei 30 Tagen Urlaub, ohne abgegoltene Überstunden, das wäre ein vernünftiger Einstieg. Wie weit man davon nach unten abweichen will/muss, hängt natürlich von den persönlichen Gegebenheiten ab. IGM-Einstieg in Bayern ist üblicherweise EG9/EG10, jenachdem wie die Stelle eingestuft ist, wie gut du drauf passt, usw., aber wenn ne Bude schlechter zahlt als öD (TV-L E13/1) dann würde ich die Finger davon lassen, da buckelste nur für die Karre vom Chef.
Wenn der Berufseinstieg nicht so dolle ist, ist das aber auch kein Beinbruch, wichtig ist, dass du ne Stelle hast in der du vernünftige Berufserfahrung sammeln kannst, dann kannste dich nach 2-3 Jahren wegbewerben und dann sieht der Markt schon ganz anders aus, wenn man als berufserfahren zählt und das heißt dann üblicherweise 15-20%+ und mehr aufs Jahresbrutto. D.h. Finger weg von beispielsweise (manuellen) Softwaretesterstellen oder sonstige Routinearbeit bei denen man nichts lernt, damit gehts direkt aufs Abstellgleis.
Wenn du reisefreudig und kommunikativ bist, dann kommen natürlich auch IT-Beratungshäuser infrage, das ist auch ne recht große Bandbreite an Angebot.

P.S. und ja 35h vs. 40h macht was aus, und zwar 14% (8/7) mehr Arbeitszeit. Wer im Konzern die 40h als Tarifler arbeitet bekommt diese 14% auch aufs Brutto aufgeschlagen.

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Na ich hoffe, dass die Realität dann doch etwas hübscher ist als dein deprimierender und aufschlussreicher Beitrag.
Meine Möglicheiten würde ich auch als ein bisschen aussichtsreicher einschätzen, denn es ist gar nicht so unwahrscheinlich, dass ich zumindest das Angebot bekomme meine akutelle Werkstudentenstelle in eine Vollzeitstelle zu verwandeln. Aber auch da brauche ich eine realistische Zahl um mal in die Gehaltsverhandlung einzusteigen. Und da bin ich wieder bei meinem ursprünglichen Punkt: Gehalt maximieren ohne jemanden vor den Kopf zu stoßen.
Das Geld ist wie schon oft hier diskutiert nicht alles, aber wenn der Rest stimmt ist mehr halt doch besser.


Also was die Dienstleister angeht hat der Ich schon recht. Auch damit das es garnicht so leicht ist einen IG-Metall Tarifvertrag zu ergattern.
Alles in allem würde ich sagen, dass 2/3 der Arbeitsangebote da draußen aus Scheissjobs bestehen. Sowieso, das ganze Gesabbel vom “Fachkräftemangel” ist ein inszeniertes Schauermärchen von Arbeitgeberverbänden. Mit dem Ziel möglichst viele Menschen in 'MINT-Studiengänge zu verfrachten, damit es möglichst viele Arbeitsbienchen gibt die sich dann um den Nektar prügeln.

Sorgen würde ich mir aber deswegen trotzdem keine machen. Zur Not kann man ja auch seinen Studentenjob weiter machen. Vorrausgesetzt man kommt damit halbwegs über die Runden. Und einfach abwarten bis mal ein cooler Job um die Ecke kommt (ja, sowas gibts!). Dann ist der Einstieg in die unmenschliche 40 h/Woche auch nicht so krass. Lieber 18 h/Woche Kellnern/Kassieren/Gabelstabler fahren und dabei keinen Stress haben bzw. noch Zeit für Hobbys haben; als 40 h/Woche für nen Scheisslohn (=alles was nicht IG-Metall Tarif is), einen langweiligen Job zu machen, von dem nur der Chef profitiert.

So seh ich das zumindest…

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Riskant, der eigene Marktwert sinkt mit der Zeit ohne Berufseinstieg und Frischfleisch steht alle 6 Monate bereit.

Um es nochmal aufs Wesentliche runterzubrechen:

  • Es gibt hauptsächlich vier vergleichbare Hard-Facts die maßgeblich für eine Stelle sind: Jahresbrutto, Wochenarbeitszeit, Urlaubstage, Überstundenregelung; das ist was du vor Antritt der Stelle schwarz-auf-weiß im Arbeitsvertrag sehen kannst; Soft-Facts wie Kollegen, Chef, Arbeitsinhalte, usw. kannst du im besten Fall erahnen; da kannst du überall nen Glückstreffer landen oder total ins Klo greifen, das ist firmenunabhängig.
  • Arbeitsmarkt ist kein Ponyhof (ja, Binsenweisheit), es ist ein simpler Tausch von Arbeitskraft gegen Entgelt, nicht mehr, nicht weniger
  • Als Anfänger wirst du mit der ein oder anderen euphemistischen Beschreibung mal mehr oder mal weniger gefoppt, weil dir die Erfahrung fehlt was dahinter steckt oder die Konsequenzen sofort nicht überblicken kannst; Dienstreisenregelungen (Reisezeit = Arbeitszeit?) , Kündigungsfristen (6 Monate zum Quartalsende, viel Spaß wenn du wechseln willst und bis zu 9 Monate blocked bist) oder ähnliches sind da beliebte Fallstricke

Dinge bei denen du wachsam bleiben solltest als Berufseinsteiger:

  • Vertrauensarbeitszeit (das ist zu 99,9% immer zum Nachteil des AN, Mehrarbeit garantiert, mal nen Tag freinehmen ohohohohoh)
  • x Überstunden pro Monat sind mit dem Gehalt abgegolten (geh mal zum Metzger und sag 20g Wurst extra sind mit deiner Bezahlung abgegolten)
  • weniger als 30 Tage Urlaub
  • variable Gehaltsbestandteile (damit wälzt man unternehmerisches Risiko auf einfache AN um, die nicht unternehmerisch entscheiden können, weil weder Prokura noch Budget- und/oder Personalverantwortung vorhanden ist)
  • Grundgehalt niedriger als öD
  • Wochenarbeitszeit > 40h
  • Einsatzort: bundesweit (oh dein Projekt in Nürnberg läuft aus? Wir hätten da was in Hamburg für dich) (gut als Consultant wäre das nichts ungewöhnliches)

Man kann jedenfalls keine Pauschalaussagen zu KMU, Dienstleister oder Konzern treffen, Tendenzen gibts aber.
Überstunden sind ein wichtiges Thema, die fallen immer an, überall, gerne wenn Deadlines näher rücken, interessant ist lediglich was passiert damit (Gleitzeitkonto, Auszahlung, …)

Meine berufliche Laufbahn in der freien Wirtschaft (ich hatte für mich das Constraint, dass ich nicht innerhalb Deutschlands umziehen wollte) begann Anfang 2013. Knapp 4 Jahre war ich extern bei Siemens in insgesamt zwei Projekten über einen Dienstleister eingesetzt und danach wurde ich Interner (reguläre Bewerbung auf eine extern ausgeschriebene Stelle). Bisher hat mir jeder Interner, mit dem ich mich unterhielt und nicht älter als Ende 30 / Anfang 40 ist, mitgeteilt, dass sie zum Berufsbeginn ihre Runde beim Dienstleister gedreht haben, es wird einfach als verlängerte Probezeit genutzt.
In beiden Projekten habe ich viel gelernt, gute Arbeit abgeliefert und die Rahmenbedingungen wie Kollegen / Chef / Kunde haben auch immer gepasst, in diesem Sinne also alles glücklich verlaufen.
Beim DL hatte ich 30 Tage Urlaub, 40h Woche und Gleitzeitkonto (Überstunden wurden also abgefeiert, nix ist verfallen), das Gehalt war natürlich nicht IGM-Niveau aber hat schon gepasst. Die Entwicklung über die Zeit (musste aber jährlich proaktiv im Mitarbeitergespräch rausgehandelt werden) war 44k → 46k → 50k → 54k; der Wechsel zu Siemens hat mich auf EG11 mit 67k bei 35h gebracht. Arbeiten tu ich trotzdem 38-40h (ob man 7 oder 8h am Tag arbeitet ändert den Tag nicht großartig, aber die GLZ ist goldwert), das GLZ-Konto füllt sich und ab nächster Woche stehen erstmal 5 Wochen Weihnachtsurlaub an, ist auch angenehme Work-Life-Balance für meine Frau und meine beiden Söhne.
Das sind meine persönlichen Erfahrungen und Sichtweisen mit dem hiesigen Arbeitsmarkt hier. Deutschland ist ein Ingenieursland, kein Informatikerland. IGM in unserer Region ist recht überschaubar (Siemens, Conti, Schäffler und ein paar weitere, auch Mittelständler, aber halt hauptsächlich Maschinenbau / Elektrotechnik). Hoffe ich konnte dir damit noch etwas weiterhelfen.

Edit: Und dabei hat man noch garnicht Dinge betrachtet wie Lebenshaltungskosten, Pendelzeiten, Kinderbetreuung, und und und, … da sind 75k in M oder S soviel wert wie 62k in Forchheim. Ob man 10 Min auf Arbeit fährt oder 60 Min macht sich in der Freizeitgestaltung auch bemerkbar, uswusf.

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Herzlichen Dank für die ausführliche Darstellung, das hilft auf jeden Fall ein ganzes Stück weiter. Auch für die Problemchen aus der Realität, die gerne bei den Ausführungen über das Jobangebot Wunderland für Informatiker unter den Tisch gekehrt werden.
Warst du mit deinem vorigen Gehalt zufrieden? Hattest du beim Beginn die Chance auf die Höhe einzuwirken oder war das Gehaltsniveau eh schon so gut wie entschieden?


Nicht unbedingt! Man kann die Zeit super nutzen um selbst irgendwas zu machen (OpenSource, eigene kleine J2EE Anwendung für Verein oder Hobby, sich in andere Programmiersprachen einarbeiten). Es gibt ganz viele Dinge die man - WENN MAN LUST HAT - selbst machen kann und die man in einer Bewerbung dann auch aufzeigen kann. Das zeigt deinem potentiellen Arbeitgeber auch das du auch Interesse an bestimmten Dingen hast und sie nicht nur machst weil hinten Geld bei raus fällt.
Und ein Faktor der bei der Bezahlung von Informatikern und Ingenieuren immer unterschätzt wird ist die Persönlichkeit und das Auftreten. Das mag für jemanden ders fachlich echt drauf hat hart sein, aber mit Sympathie kann man sich immernoch die größten Gehaltserhöhungen aushandeln


Die Frage nach der Zufriedenheit mit dem Gehalt hängt vom Bezugspunkt ab und um die umfassend zu beantworten müsste ich weiter ausholen, was den Rahmen sprengen würde. Hätte es mehr sein dürfen? Ja, sicher. Das Band für einen Einsteiger ist relativ fix, mit 49k Forderung bin ich jedenfalls rein und mit etwas mehr Geschick hätte ich wohl noch 46k haben können. Jedenfalls waren die 44k für unsere Region, die Firmengröße und die Tatsache, dass es ein Dienstleister war, ein marktübliches Gehalt, also nicht besonders herausragend, aber auch nicht besonders schlecht. Das Gesamtpaket hat für Dienstleisterverhältnisse aber gut gepasst und mit meinem Ex-Chef stehe ich auch heute noch in gutem Kontakt. Alles in allem war es kein schlechter Einstieg. Mit meiner jetzigen Gesamtsituation bin ich allerdings sehr zufrieden, da gibt es nicht mehr soviel Optimierungspotenzial für mich persönlich ohne an anderen Punkten signifikant Abstriche machen zu müssen. Wenn ich zum jetzigen Zeitpunkt merklich mehr Geld haben wollen würde, müsste ich Freiberufler werden, allerdings bin ich kacke in Kundenakquise und hätte auf mehr Reisetätigkeit auch keine Lust.

Das Zwischenmenschliche gehört genauso zum Beruf wie das Fachliche. Man muss seine Ergebnisse auch an den Mann bringen können oder sich mit nicht-technischen Klienten auseinandersetzen uswusf., der erste große Sprung kommt mit dem ersten Jobwechsel und dann sobald man mehr Verantwortung übernimmt. Innerhalb einer Firma (außer Großkonzern) große Sprünge zu machen ist schwer und braucht viel Verhandlungsgeschick. Gehalt sollte auch nicht der Hauptmotivator sein, aber die Summe muss halt passen. Geld macht nicht glücklich, kein Geld aber auch nicht.

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Gerade für die Frauen und Introvertierten, die hier mitlesen, ist das wichtig. Der „Gender Pay Gap“ entsteht seltener durch irgend eine bewusste Form der Diskriminierung, als dadurch, dass die betroffenen Frauen ihr eigenes Licht unter den Scheffel stellen. Auf introvertierte oder schüchterne Männer trifft das auch zu (nur erfasst das keine Statistik).

Viele Informatik-Absolventen bei uns sind fachlich hoch qualifiziert. Wenn die eigenen Fähigkeiten auf eine Stellenausschreibung gut passen und man auch etwas Erfahrung mitbringt kann man in der freien Wirtschaft heute schon locker seine 53 k verlangen. Ob man sie dann bekommt ist wieder eine andere Frage und wenn der Rest passt sollte man sich’s auch nicht verderben, indem man darauf besteht.

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Neulich meinte ein Dozent in der Vorlesung, in Erlangen seien die Gehälter für “IT-ler” bundesweit am höchsten. Auch kleine Software-Schmieden und Unternehmen zahlten rund 50.000 € (genauer 45-52 k€) im Jahr als Einstiegsgehalt für Master. Man muss also nicht zum großen S, um gut zu verdienen :wink:


Wärm ich Thread und Thema mal für 2019 auf, wird ja nicht alt :wink:
Da mir grundsätzlich wichtiger ist was Sinnvolles und Intressantes zu tun als die Zahlen auf meinem Gehaltsstreifen zu maximieren streb ich jetzt nicht die Zulieferer → Siemens Laufbahn an.

Die konkrete Stelle auf die ich mich bewerben will is bei SUSE im Hardware Enablement Lab (Linux auf neue SoCs portieren so wie ichs aus der Stellenausschreibung rausgelesen hab).

Weis jemand ob SUSE irgend nen tarif Vertrag hat? Bzw wie find ich das herraus?

Bzw wenn nicht und es konkret zum Bewerbungsgespräch wenn es zu der Frage nach dem Geld kommt, wenn ich jetzt tatsächlich ne konkrete Zahl im Kopf hab auf die die Verhandlung rauslaufen soll, soll ich dann diese nennen oder drüber einsteigen und mich runterhandeln lassen? Wie viel drüber kann man Pokern? Hat da jemand erfahrungswerte?

Oder soll ich einfach mal den Tarifvertrag ansprechen und das gleiche fordern?

Und weil ich 50k im jahr gelesen habe: Ist das noch aktuell und bezieht sich das auf 40h oder 35h?

Wenn es noch für 2019 und für 40h gilt wären das 4,1k im monat und da frag ich mich wo da im vergleich zu den 3,8k im monat die man als doktorand bekommt das viel beschwohrene “Die wirtschaft zahlt extrem viel besser als der staat” ist? Oder überseh ich da grade was? (Ich geh mal davon aus das es hier um Brutto zahlen geht?)


Die Wirtschaft zahlt nicht extrem viel besser als der Staat per se, in der Wirtschaft kannst du aber extrem besser verdienen. Das geht nicht überall und von Anfang an.

Beim TV-L bekommst du nach fünf Jahren 60k im Jahr, in der Wirtschaft kannst du mit der Erfahrung auch 70k im Jahr bekommen, und das ohne groß aufzusteigen. Beim Berufseinstieg sind sie alle knausrig. Bei SUSE im Hardware Enablement Lab zu arbeiten, klingt doch richtig geil. Wie wichtig ist dir da das große Gehalt?


Ich will mich da bewerben ob ich überhaupt zum vorstellungsgespräch eingeldaden werde is noch ne ganz andre geschichte xD.

Wie gesagt das gehalt steht an stelle 2 nach dem einen coolen job zu haben. Aber ich weis halt nicht wie ich auf so ne frage reagieren soll und will mir da nicht das vorstellungsgespräch versaun.
Ich weis ja nichtmal ob so ne Frage oft gestellt wird oder wie das gehalt festgelegt wird wenns nicht im Vorstellungsgespräch besprochen wurde?


Über das Gehalt wird in der ein oder anderen Form immer gesprochen. An deiner Stelle würde ich mir drei Kennziffern überlegen:

  1. Welches Einstiegsgehalt ist für diese Position marktüblich?
  2. Zu welchem Gehalt bist du bereit und motiviert, diesen Job zu machen?
  3. Welches Gehalt denkst du, dass dir basierend auf deinem Können und Qualifikation zustehen würde?

Die Zahlen 1 und 3 musst du verrechnen, z.B. mit einem jeweiligen Pokeroffset im niedrigen vierstelligen Bereich und dann min(), und dann im Gespräch dich von dort ab auf minimal die Zahl 2 herunterhandeln lassen. DerIch hat ja ein gutes Beispiel geliefert, er ist damals mit 5k mehr in die Verhandlung gestartet, als er schlußendlich bekommen hat. In diesem Rahmen darf man also schon mal drüber liegen.


Danke, dass ihr euch geteilt habt. Ich frage mich auch, wie hoch die Markteinstiegsgehälter für Informatiker sind. Mein jüngerer Bruder interessiert sich für Informatik und den IT-Bereich.


Kununu ist dein Freund. 45-55k bei Startups und KMUs. - 60 bei den großen mit IGM.


instrument ist ein Spammer und hat keine Freunde.

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Da geht tatsächlich noch ein bisschen mehr mit Master bei den großen mit IGM - wir haben gerade ein paar Stellen ausgeschrieben, da wäre bis zu 70 drin oder ein bisschen mehr wenn man mehr als 35 Stunden macht.

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