Quiz 4 - Mengendarstellung von EE/R-Konzepten

siehe auch Foliensätze: 3 - 24 bis 3 - 28 (EE/R-Modell) sowie 6 - 13 (Normalisierung)

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Quiz 4 - Mengendarstellung von EE/R-Konzepten
Hi,

beim bearbeiten der obig genannten Quizfrage stellt sich mir nun die Frage, welches der folgenden
Symbole ⊆ und ⊂ nun innerhalb der KonzMod-Vorlesung (nach Herrn Prof. Lenz) für eine Teilmenge
bzw. für eine Echte Teilmenge steht. Und wie jeweils dann die genaue Definition lautet.

Im Quiz 4:


Zur Auswahl stehen:
B ∩ C = D
B ⊆ A; C ⊆ A
D ⊆ A
B ∩ C ⊆ A

Im Foliensatz für EE/R-Modelle wird ⊆ nicht verwendet sondern immer nur ⊂.
Egal ob die Vererbung disjunkt/overlapping und total/partiel ist.

Geht man nun nach dem Foliensatz Normalisierung wird ⊆ folgendermaßen verwendet:
Reflexivität: Aus β ⊆ α folgt: α → β

Für mich bedeutet nach obige Definition nun, dass für ⊆ gilt:
α → β und β ↛ α also folgt daraus, dass α ≠ β und somit würde es sich um eine echte
Teilmenge handeln, was eher für eine Disjunktion hindeuten würde. Dies steht aber zum
Widerspruch zu der Lösung der obigen Quizaufgabe.

Was bedeutet dies nun in unserem obigen Fall bzw. für die Beispiele in der Vorlesungsfolie?

Vielleicht kann mir jemand bei der Klärung dieses Sachverhaltes weiterhelfen?


⊂ und ⊆ wird auch synonym verwendet und ⊊ fuer die echte Teilmenge.
Wie auch immer, aus dem ER-Diagramm kannst du nicht feststellen, ob es sich um eine echte Teilmenge handelt (d.h. in manchen Extensionen ist es der Fall und in anderen nicht).
Aber aus der Reflexivitaet kannst du sicher nicht β ↛ α herleiten. Aus dem Namen ‘Reflexivitaet’ sollte klar sein, dass mit β=α a⊆a gilt und der Schluss α→α und α ↛ α nicht passt.
Zur Aufgabe: 1. ist falsch, der Rest passt.