Eine Bewerbung - ein Tag – die Chance auf Ihren Traumjob!
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Women in Technology Career Event 2014 in Frankfurt
Finden Sie Ihren Traumjob an nur einem Tag und mit nur einer Bewerbung auf dem Women in
Technology Career Event! Die teilnehmenden Unternehmen Accenture, Deutsche Bahn,
Deutsche Post, Harman und Miele bieten Ihnen auf dem Event u.a. folgende
Einstiegsmöglichkeiten:
Traineeprogramme
Projektingenieur (m/w)
Prozessingenieur (m/w)
IT-Berater (m/w)
Praktika und Abschlussarbeiten in den Bereichen IT, Forschung & Entwicklung, Produktion,
Logistik
Das erwartet Sie:
Attraktive Einstiegspositionen
Praxisprojekte und Unternehmenspräsentationen
Erste Vorstellungsgespräche vor Ort
Persönliche Kontakte zu den Fachbereichen
Karriereberatung und individueller Lebenslauf-Check
Ihre Qualifikationen:
Wir freuen uns auf Bewerbungen von Studentinnen, Absolventinnen und Doktorandinnen der
Studiengänge Ingenieurwesens oder Informatik und der Naturwissenschaften. Ihr akademisches
Fachwissen haben Sie idealerweise durch Praktika im In- und Ausland ergänzt.
Bitte bewerben Sie sich online über das Bewerbungsformular oder senden Sie Ihre vollständige
Bewerbung per E-Mail an martina.glass@access.de.
Women in Technology Career Event 05. September 2014 in Frankfurt
Bewerbungsschluss: 17. August 2014
Weitere Informationen: http://www.access.de/women
Und wenn ich mich jetzt als Mann bewerbe, weil ich die Veranstaltung auch interessant finde, werde ich auf Grund meines Geschlechts automatisch abgelehnt? Ist das keine geschlechterbasierte Diskriminierung? Gibt es denn keinen anderen Weg, um die Karrierechancen für Frauen zu erhöhen, als Veranstaltungen und Programme zu organisieren, für welche eine Teilnahme männlicher Bewerber ausgeschlossen ist?
Und warum darf dann unter dem Punkt Qualifikationen „Studentinnen“ stehen statt „Student*/_/Innen“? Weil sie andere Bewerbungen akzeptieren, sich aber nicht darüber freuen oder wie?
Ich vermute das hat tatsächlich juristische Gründe, wie Hasenichts schon angedeutet hat. Soweit ich mich erinnere, gab es da mal einen Fall bei der TAZ, wo eine Stellenbeschreibung tatsächlich nur für Frauen ausgeschrieben war. Konsequenz war natürlich berechtigterweise, dass männliche Bewerber dagegen geklagt und Recht bekommen haben und die Stellenanzeige entsprechend geändert werden musste (war irgendein Artikel in der Zeit, den ich aber im Internet leider nicht finde). Aus diesem Grund steht in der „Stellenbeschreibung“ hier formal „(m/w)“, so können die alle männlichen Bewerber gefahrlos aus irgendwelchen fadenscheinigen Gründen ablehnen, ohne dass sie irgendwelche Klagen fürchten müssen. Dass in der Qualifikationen nur die weibliche Form steht, kann ich mir nicht wirklich erklären, aber vielleicht kann gegen so etwas nicht klagen oder den Erstellern ist hier tatsächlich ein Fehler unterlaufen.
Aus juristischer Sicht habe ich das nicht betrachtet, aber evtl. wäre es besser, einfach den Stellennamen auszuschreiben, ohne „(m/w)“ zu erwähnen. Sonst klagt noch irgendein Mann, dass er wegen solcher Anzeigen in die Irre geführt wird.
Auf deren Homepage steht nicht „wir freuen uns auf Bewerbungen von Studentinnen“, sondern „[…] von Studierenden“. Auch das ist für männliche Bewerber verwirrend.
Hach ja, und am Ende steht überall (m/w) und angenommen wird doch nur eins von beidem. Aber gut, dass man einen nach außen hin Gender-korrekten Anschein erklagen kann
Eine Ferienakademie reicht offenbar auch nicht mehr aus :rolleyes:. Ich dachte es heißt „Büro für Gender und Diversity“, warum gibt es dann keine Ferienakademien für Migranten, Arbeiterkinder, Behinderte, Homosexuelle und Angehörige religiöser Minderheiten (weitere Minderheiten die ich hier vergessen habe, bitte ich über diese Diskriminierung hinweg zu sehen)?
Du hast die vergessen, die die traditionellen Geschlechterrollen kategorisch ablehnen oder sich nicht eindeutig zuordnen können/wollen (wie ich hier schomal angemerkt habe, ist dieses Büro höchst diskriminierend.)
Das mit den Anreden finde ich persönlich nicht so dramatisch, ich glaube auch nicht, dass sich deshalb jemand ernsthaft persönlich diskriminiert fühlt. Was ich eine Frechheit finde ist dagegen, dass hier für eine Teilgruppe der Studierenden Veranstaltungen organisiert und finanziert werden und die Teilnahme für den Rest gewissermaßen ausgeschlossen ist. Dabei ist ja gerade immer das Argument für die Förderung von Frauen, dass es in bestimmten gesellschaftlichen Kreisen eingeschworene Männergemeinschaften gibt, in welchen Frauen kaum eine Chance haben. Was macht man also zur Förderung? Man etabliert irgendwelche exklusiv für Frauen vorbehaltenen Events zur Karriereförderung. Der Zweck dieser Events ist dann genau das, was man versucht damit zu beseitigen, nämlich die einseitige Bevorzugung eines Geschlechts, nur diesmal des anderen. Klasse! Der zweite Punkt ist, dass hier willkürlich das gefördert wird, was gerade politisch “en vogue” ist. Was ist denn mit den ganzen anderen Gesellschaftsgruppen die ja was Statistiken belegen in Führungspositionen nicht weniger unterrepräsentiert sind. Ja, auf die ist geschissen, weil das den durchschnittlichen Bildungsbürger grad nicht interessiert. Hauptsache der Masse der Bevölkerung wird das Bild vermittelt, es wird gegen Ungerechtigkeiten vorgegangen, dass dabei tatsächlich Ungerechtigkeiten nur kaschiert oder vielleicht sogar verschlimmert werden, interessiert in Wirklichkeit niemanden.