Bürgerinitiative gegen die Landesgartenschau Erlangen

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Bürgerinitiative gegen die Landesgartenschau Erlangen
Für den einen oder anderen vielleicht ja interessant: http://www.oedp-erlangen.de/aktuelles/landesgartenschau-2024/

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Ich sehe eher nur Vorteile durch die LGS. Ich finde es gut, wenn sich die Stadt Gedanken macht Erlangen umzugestalten. Durch die LGS könnte man weitere Fördergelder akquirieren, um eben z.B. auch die Fläche beim Busbahnhof mit den Parkplätzen attraktiver zu gestalten.

Ein einfaches Nein ist mir halt zu wenig. Was ist die Vision der Gegner von der Bürgerinitiative? Changeprozesse stoßen leider oft auf Contra ohne Feedback mit Lösungen. Mal schauen wie es wird :wink:

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Naja, die ÖDP-Argumente sind zwar groesstenteils Bullshit. Aber ich faende eine Landesgartenschau auch sinnlos bis kontraproduktiv: Es wird keinerlei sinnvolle Infrastruktur geschaffen, weil sowieso normalerweise nur Gruenflaechen dabei rausfallen, und selbst die werden nicht lange schoen sein, weil wenn da mal das erste Hochwasser drueber war alles halt Matsch ist. Und die netten Bluemchen ueberleben das nicht. Ganz im Gegenteil, im Anschluss soll die Bebauung dort erweitert und verdichtet werden, also eh keine permanenten Gruenflaechen. Ausserdem wird vermutlich dann Infrastruktur wie der Busbahnhof und der Grossparkplatz verkleinert und zurueckgebaut werden, was auch eher negativ ist, Parkplaetze in Zentrumsnaehe sind eh schon knapp, dann wird das noch schlimmer. Garnicht zu reden von den zu erwartenden massiven Verkehrsproblemen waehrend der Landesgartenschau.

Ein sinnvoller “Change” in Erlangen waere eher mal die Werner-von-Siemens-Strasse bis Alterlangen fertigzubauen, einen Stadtring draus zu machen, sinnvolle ebene und freie Radschnellwege einzurichten, etc. Und Wohnraum schaffen natuerlich, d.h. massives Ausweisen von Baugebieten und die Schaffung der entsprechenden Infrastruktur. Aber das wird weggeschoben, die Mieten sind ja noch nicht astronomisch genug und das Verkehrschaos noch nicht chaotisch genug…


Parkplätze werden nicht abgebaut, sondern nur anders verteilt, nämlich in Parkhäuser. Die LGS ist keine Initiative nur für Blümchen, sondern war schon immer Stadtplanungsförderung. Mit dem Ziel der LGS soll das Areal mit dem Busbahnhof modernisiert werden und besser genutzt werden. Wenn Parkhäuser hin zur Autobahn gebaut werden können diese den Schall besser dämpfen und es können neue Wohn- und Bürogebäude gebaut werden.

Zu den Grünflächen - viele Ränder gerade auf der Wöhrmühlinsel dürfen auch nciht bebaut werden, weil diese besonders schützenswert sind. Jeder kann auch daran teilhaben und Ideen einbringen.

Zu Wohnungen: Die Stadt hat größtenteils viele Areale einfach schon zugebaut. Hier ist nur noch möglich entweder Nahverdichtung durch Neubau in bisherigen Gebieten oder Aufstockung. Du hast halt entweder den Bannwald, oder diverse Naturschutz- und Wasserschutzgebiete. Da kannst du leider auch nicht richtig bauen. Wenn du aber beim Bahnhof alles effizienter stapelst, Konzepte für den Lärmschutz stellst, dann hast du wieder plötzlich Neuflächen. Die Stadt kann auch nur dort bauen, wenn die Flächen auch ihr gehört. Du hast leider in der Stadt auch viele Eigentumsrechte, wo die Stadt wenig machen kann. Durch den Umzug der Philphak in den Himbeerpalast, wird natürlich vieles frei, aber das Gelände gehört dem Land und nicht der Stadt :(.

Aktuell sehe ich schon, dass die Stadt sehr viel auch für Wohnungsbau macht. Jetzt beschweren sich vor allem viele, dass es zu viel ist. Siehe Bürgerbegehren Erba Siedlungen im Anger.